Auf den Hund gekommen Teil II

Ich hab‘ mir ja nicht nur Wolle für die Decke von Loopy Mango aus New York mit genommen, sondern auch noch eine bestellt!😁

Und die wollte auch verstrickt werden. Gerade noch rechtzeitig zum ausklingenden Winter sollte es ein Liberty Fair Cowl werden.

Also schnell ein Knäul gemacht…

… und dann war der Schal relativ schnell fertig gestrickt!

Für den Helsinki Hat gestaltete sich das Ganze schon schwieriger, weil in ganz Europa keine 25mm dicken Rundstricknadeln in 60cm Länge aufzutreiben sind. Also blieb mir nichts anderes übrig als meine China Connections spielen zu lassen und hab‘ auch wirklich welche bekommen!

Und dann war’s auch ohne Nadelspiel ein Kinderspiel!

Wuff!

Pimp your O bag

Im September habe ich in Riva del Garda doch eine erstanden, weil ich ja sonst keine Taschen besitze! 🙄🤭

Das Geschäft hatte eine unglaubliche Auswahl an „Pimp“ teilen für die O bag.

O bag Store Riva

Ich habe nach langem Gustieren auch zugeschlagen.

Trotzdem fand ich, dass der Stoffrest unseres Betthauptes unglaublich gut zur grauen O bag passt, also nähte ich mir selbst einen „Pimp“ teil:

Sche is woarn!

Loopy Mango oder der Hund ist fertig

Once upon a time in America… Es ist doch schon wieder einige Monate her, dass wir in Amerika waren und ich mich in die angeblich dickste erhältliche Wolle verliebt habe!🙄

Dieses Knäul Wolle musste einfach mit nach Österreich reisen:

Loopy Mango

Ein erster Versuch wurde gestartet eine superwarme Decke zu stricken. Dieser wurde wieder verworfen, weil ich festgestellt hatte, dass das Riesenknäul doch zu klein ist, also orderte ich Nachschub in der Farbe Moss:

… und strickte und strickte über Monate…

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Und: Nie wieder frieren auf meinem Lieblingsplatz!😁

Chinesisches Fondue 火锅 oder Hot Pot

Wenn es kälter wird, ist die beste Zeit für einen scharfen Hot Pot um stundenlang gemütlich zusammen zu sitzen und zu essen und das eine oder andere Glaserl zu trinken… aber das ist eine andere Geschichte.

Also letzten Samstag luden wir zum 火锅. Nach einem Grosseinkauf bei Lili Markt auf der rechten Wienzeile hatten wir alles, was man so braucht:

Feuertopfpaste, Frühlingszwiebeln, Lotuswurzeln, Chilis, Nudeln, verschiedene Pilze, Pak Choi und papierdünn geschnittenes Lamm- und Rindfleisch und ein paar Meeresfrüchte…

Als Vorspeise für die hungrigen Gäste gab’s zuerst Jakobsmuscheln

und dann ging’s schon an den Hot Pot🥢⛩🍜

… und es war köstlich!

多吃点

Brownies

Heute ist quasi die „Nachbesprechung“ unseres SOAK Urlaubs und es wird griechische Schmankerln und griechischen Wein geben. Und was könnte uns mehr an Vasilikos erinnern als zur Nachspeise Brownie mit Vanilleeis wie im Coffee House


http://www.coffeehousevasilikos.com/

Also hab‘ ich mich auf die Suche nach einem guten Brownierezept gemacht und bin auf dieses von Sarah Wiener gestossen:


http://www.diestadtspionin.at/gerichtekueche/documents/sarahwiener_himbeer.pdf

Eine Hürde gab’s noch zu überwinden bevor ich anfangen konnte, was ist heller Sirup oder Golden Syrup? Also hab‘ ich das Internet befragt: Es ist eine britische Zutat und ist eigentlich Zuckersirup und gibt’s in Wien bei Bobby’s Supermarkt oder beim Meinl am Graben.

Und hier ist das Ergebnis, das sich sehen und schmecken lässt!😉


Enjoy!

Und meinen Mädls hat’s auch geschmeckt!

Irgendwann bleib i dann durt!

Letzte Woche war es wieder mal soweit – diesmal hatten wir uns für September entschieden. Eine wunderbare Woche Sommerakademie auf Zakynthos.

Nach drei Stunden Schlaf brachte uns der 4:25 Flug direkt nach Zakynthos. Um 9:00 gabs schon Frühstück beim Ionio (http://www.gozakynthos.gr/restaurants/ionio/), das uns für das frühe Aufstehen sofort entschädigte. Mit dem ersten Blick aufs Meer stellt sich jedes Jahr Entspannung ein!

IMG_1398

Im September ist es in der SOAK etwas ruhiger und vielleicht gerade deshalb konnten wir uns gut erholen. Wir sind es diesmal auch ruhiger angegangen. Dazu gehörte auch Chillen in der Hängematte.

IMG_1432

Nach ein paar Tagen Kreativität mit Singen, Tanzen, Feldenkrais, Schauspielen und Holzschnitzen fuhren wir am Dienstag auf den Inselausflug mit.

Zuerst blieben wir in Machairado stehen und schauten uns die Kirche der schwarzen Madonna – Agia Mavra an, eine der bekanntesten Kirchen der Insel. Leider brannte die Kirche 2002 nach einem Kabelbrand vollständig aus und wird nun renoviert. Alle Holzelemente werden nach alten Bildern neu geschnitzt. Dieser Holzschnitzer NIKOS KARAMALIKIS ist auch Holzschitzlehrer in der SOAK.

Am Weg zu unserem nächsten Halt blieben wir in einer Ölmühle stehen und ließen uns dort einiges über „kaltgepresst“ und „extra nativ“ erklären. Vor der Mühle steht ein Rest eines 1200 Jahre alten Olivenbaumes – mächtig!

img_1444.jpg

Der nächste Stop war das Bergdorf Keri, klein aber fein, mit ganz engen Straßen und alten Häusern, die rund um den „Kafenion“ am zentralen Platz gebaut wurden.

IMG_1445

Nach einem Spaziergang durch den Ort, wo wir das atemberaubende Panorama bewundern konnten, bekamen wir einen köstlichen Vorspeisenteller bei Katerina in der Ouzeria am „Kafenion“.

IMG_1452

Unsere geplante letzte Station war Zakynthos Stadt, wo wir wie immer ein bisserl Schmuck und Mitbringsel shoppen.

Am Weg zurück nach Vasilikos hatten wir einen unfreiwilligen, aber netten Stop in Argassi, wo wir eine Prozession zu Ehren eines Heiligen abwarten mussten. Wir haben uns mit herausgebackener, süßer, zimtbestreuter Polenta getröstet.

Nach dem „freien“ Tag vergingen die restlichen Tage wie im Flug, am Mittwoch war schon wieder Vernissage:

Und am Donnerstag nach der Finissage war die Woche schon wieder um, aber wir sind uns sicher, wir kommen nächstes Jahr wieder! Und irgendwann bleib ma dann durt, darauf gib i dir mei Wurt! 😉

Γεια σου! Αντιο!

Ciao und Auf Wiedersehen!

 

 

 

 

 

Travelstories Parte Sette

Gestern waren wir am Berg. Im Schweisse unseres Angesichts haben wir 540 Höhenmeter erklommen 


und uns die „Die Königsdisziplin des Bergsteigens“ im MMM Corones von Reinhold Messner gegeben. 

Reinhold Messner hat nie ein Sauerstoffgerät gebraucht…

 

Ich hätt‘ eines brauchen können…

Aber auf dem Gipfelplateau des Kronplatzes auf 2.275 Metern Höhe wurden wir doppelt belohnt. Die Aussicht auf die Lienzer Dolomiten im Osten bis zum Ortler im Westen, von der Marmolada im Süden bis zu den Zillertalern im Norden war berauschend. Und der unverwechselbare Museumsbau von Zaha Hadid ist grossartig.


Und zum Abschluss gabs noch einen köstlichen Topfenmarillenstrudel auf der CoroneS Hütte.

Travelstories Parte Sei

Gestern haben wir uns angesehen.

Auch sehr schön! Das wusste schon Sissi und war 1870 sieben Monate hier. Naja Kaiserin müsste man sein! (Vielleicht schmeiss ich alles hin und werd‘ zumindest Prinzessin!)


… oder doch James Bond „Underneath the Mango Tree“


Einfach nur schön, man kann stundenlang schaun…


Außerdem entdeckten wir den Weisswurstbaum, 


der eigentlich Akebia Quinata oder aufgrund seines Geruchs Schokoladenwein heisst.