Vacanze No. uno 2022!

Ciao ragazzi, endlich melde ich mich wieder und möchte Euch von unserem Kurzurlaub im Juni erzählen. Folgende Geschichte: Eigentlich wollte ich ja die bunten Häuschen von Burano sehen, aber Burano ist zu klein und zu abgelegen um dort 5 Tage zu verbringen. Unsere zweite Idee war dann Venezia – zu voll und zu teuer. Und dann fanden wir ein nettes kleines Hotel mit Pool und Lademöglichkeit für mein Auto nur 25 Zugminuten von Venezia centrale entfernt in Quarto d‘Altino- perfettamente!

https://www.borgocadeisospiri.it/

Am ersten Tag haben wir uns nur treiben lassen in Venezia. Herrlich! Abseits der Touristenpfade ist Venedig ein verträumtes Städtchen.

Ein bisschen Shopping gehört auch immer dazu und mittlerweile gibt es ja leider in jeder Stadt der Welt die selben globalen Modeketten, daher freut es mich, wenn ich irgendetwas Lokales erstehen kann. Also habe ich mir friulanische Samtschuhe gekauft. Che carina!

https://piedaterrevenezia.com/

In einem tollen Pigmentegeschäft habe ich mir ein kobaltblaues Siegelwachs gekauft. Briefschreiben ist ja wieder im Kommen.

Unser ursprüngliches Ziel Burano musste natürlich besucht werden und es hat uns nicht enttäuscht. Die längere Vaporettofahrt von Venedig aus hat sich ausgezahlt. Ein buntes Häuschen nach dem anderen lehnt sich aneinander. Wir waren richtig entzückt von dem Anblick – in Wirklichkeit noch viel schöner als auf den Bildern.

Bei einem Venedigaufenthalt darf die Kultur nicht fehlen. Da unsere Urlaube immer eine Mischung aus sightseeing, shopping, sich treiben lassen, lang schlafen, gut essen sind, wollte ich mir das an Kultur herauspicken, was mich am meisten interessiert: https://www.guggenheim-venice.it/

Ich glaube, wir hatten die richtige Wahl getroffen, es war einfach toll. Der Palazzo selbst, die schöne Auswahl an Kunstwerken, traumhaft!

Ein weiterer Fixpunkt bei einem Venedigaufenthalt ist ein Besuch in…

Bellini solo qui!

An zwei anderen Tagen waren wir noch in Padua und Treviso. Auch dort könnte man viel mehr Zeit verbringen, aber das ist eine andere Geschichte…

Das ist sicher nicht die letzte Türe, die für uns aufgeht in bella Italia.

Ciao Italia, ci vediamo!

Goldschmiedefieber

Lang, lang ist‘s her, dass ich hier etwas geschrieben habe, aber das ist es wert zu teilen! Es hat mich das Goldschmiedefieber gepackt!! Schon lange wollte ich ein bisschen in die Goldschmiedetätigkeit schnuppern und im Februar und im April war es dann endlich soweit! Ich hatte mich für zwei Kurse beim Goldschmiedelehrgang angemeldet https://www.goldschmiedelehrgang.at/ Einmal für Silberstricken und einmal für Schnuppergoldschmieden! Sehr spannend! Ich dachte Silberstricken funktioniert so wie wenn man mit einer Strickliesl strickt, aber ganz so banal ist es dann doch nicht! Es müssen für ein Armband tausende Bogerl gebogen werden und dann mit einer Zange durch die vorigen Bogerl durchgezogen werden! Viiiiel Arbeit!

Und wenn der Schlauch dann lange genug ist, wird geglüht, zusammen gedrückt, geglüht, über ein Holz gezogen, geglüht,…

Und nach vielen, vielen Bearbeitungsschritten ist das rohe Armband fertig!

Aber dann fehlt noch immer eine Schließe, aber das ist eine andere Geschichte!

Ich dachte ja, dass ich vielleicht im Schnupperkurs eine Schließe anfertigen kann, aber da haben wir alle einen Silberbandring in 8 Stunden angefertigt! Auch wieder viele, viele Arbeitsschritte, davon am schwierigsten das Fugen und Löten und am langwierigsten das Feilen und Polieren. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

… to be continued

MNS Nummer 2

Rechtzeitig zum zweiten lockdown in Österreich habe ich neue Masken genäht! Diesmal ein anderes Modell, da meine Eltern eine bessere Lösung brauchten, damit die Brille nicht immer anläuft. Mit diesen Masken sieht man zwar ein bisschen wie ein Alien oder Nasenbär aus, aber dafür kann man ein Schnellheftermetall einziehen, damit die Maske schön auf der Nase anliegt!

Stay safe and stay at home!

Cheesecake – der erste!

Essen tu ich sie ja schon lange mit Leidenschaft, aber an’s selber Backen hab‘ ich mich erst jetzt gewagt!

Da ich eine Kombi aus Cheesecake und Crème brûlée wollte, hab‘ ich mal gegoogelt und dieses leicht nachzumachende Rezept gefunden auf:

Sallys Blog

Mit den wirklich „leichten“ Zutaten ist die Torte äußerst köstlich geworden! Ich musste sie ein bisschen länger als 50min backen (bis sie oben leicht angebräunt ist) und ja, bei mir ist auch der Teig aus dem Tortenring geronnen!

😉 Macht nix, schmeckt auch gut und man kann schon vorkosten!

Brüliert hab‘ ich natürlich klassisch und live (zum Schrecken der Gäste) mit einem Flambiergerät!

Hier noch ohne Kruste:

Und hier mit:

Wären meine Gäste nicht so ängstlich gewesen, hätte man noch mehr Kruste erzeugen können! 😉

Beim Mousse war ich ein bissel faul und hab‘ Darbo gebeten auszuhelfen, ich hätt’s nicht besser können!

Ein wunderbarer Cheesecake vor einem wunderbaren Background (© Kapri)

Enjoy!

SOAK 2020

Hier noch ein kleiner Urlaubsrückblick:

Wir haben’s heuer wieder in die Sommerakademie geschafft! Diesmal war‘s ohnehin lange nicht klar ob es klappen wird oder nicht, aber mit PCR Test am Flughafen in ZTH waren wir safe und durften einreisen!

Die Kurse waren reduziert wie auch die Teilnehmer. Daher war es herrlich ruhig am Strand (natürlich nicht gut für den zakynthischen Tourismus!). Wir haben die reduzierte Form der SOAK sehr genossen!

Ich habe daher heuer mal etwas Neues ausprobiert: Aquarell!

Fühlt sich ganz anders an als Acryl.

Als Start bietet sich immer ein Stillleben an:

Auch der alte Bauernhof mit der wunderbaren Bougainvillea ist ein Klassiker…

Original und Reproduktion in Aquarell

Da Ouzo leider nicht mehr als Modell zur Verfügung steht, habe ich mich für die Caritasziege entschieden!

Die Bilder sind gut zu Hause angekommen und erinnern ein bisschen an den Sommer!

Aber die nächste SOAK kommt bestimmt…

SOAK 2021

Auch dieses Jahr haben Birgit, Karin und ich es wieder in die Sommerakademie nach Vassilikos geschafft! Wir haben uns die Stimmung trotz Mini Lockdowns nicht vermiesen lassen und haben unseren Urlaub mit nur 2 Kursen genossen! Auch diesmal war’s Aquarell, aber mit Huck Scarry! Er hat uns sehr gut beigebracht unsere Augen auf den genauen Blick auf den Schatten zu schulen! Interessante Technik! Hier, was in dieser Woche so entstanden ist:

Und obwohl der Strand heuer beim Ionio viel schmäler war (wir haben nicht heraus gefunden was der Grund ist, Klimawandel, Sandraub oder winterliche Stürme) war es wieder eine wunderschöne Woche!

Wir kommen wieder, hoffentlich zieht niemand den Stoppel bis dahin!

ευχαριστώ Πολλά!

Heiße Tage und Orientalisches Essen!

Jetzt habe ich schon lange nichts mehr geschrieben. Die Sommer werden immer heißer und ich immer schreibfauler! Das muss ich aber unbedingt teilen. Letztes Jahr zum runden Geburtstag stand ja ganz im Fokus von Marokko, von dem ich hoffentlich endlich nächstes Jahr im Frühjahr hier berichten werde können. Also eines der orientalischen Geschenke war ein Kochkurs bei https://babettes.at. Letztes Jahr war‘s nicht möglich, also habe ich mich für heuer für orientalisches Streetfood angemeldet. Gestern war‘s dann endlich soweit. Die Temperaturen haben gepasst, für‘s orientalische Feeling war gesorgt. Wir kochten zu 12 unter Anleitung der persischen Köchin Parvaneh Hanifi 3 Vorspeisen, 2 Hauptspeisen und eine Nachspeise. Wir waren dreieinhalb Stunden schwer beschäftigt in der kleinen Küche, aber die Schufterei hat sich ausgezahlt. Es war alles köstlich! Aber ob ich mir das für meine Gäste alles antun werde? Das ist eine andere Geschichte!😉

نوش جان

Bienenwachstücher selbstgemacht

Da heuer viele Geschäfte zu hatten, habe ich mir diesmal schon rechtzeitig vor Weihnachten überlegt, was ich Selbstgemachtes verschenken könnte. Ich verwende schon seit einiger Zeit Bienenwachstücher statt Alufolie zum Abdecken von Schüsseln und Lebensmitteln. Da die Tücher sehr teuer sind und ich sehr viele Baumwollstoffreste habe, dachte ich, ich google mal und schaue ob sich damit schon jemand beschäftigt hat und weiß wie’s geht. Hier habe ich ein Rezept gefunden, das mir gefällt:

https://www.foodundco.de/bienenwachstuecher-einfach-selbst-machen/

Ich habe mir Bio-Bienenwachspastillen in gelb für Kosmetik bestellt, die keinen starken Eigengeruch haben und ein Bio-Kokosöl vom Biosupermarkt besorgt. Ich habe in einem kleinen Topf mit Schnabel immer ca 100g Wachs und 10g Kokosöl geschmolzen, verrührt und dann nicht mit dem Pinsel aufgetragen, sondern auf das Tuch gegossen. Gebügelt habe ich zwischen alten Baumwollfetzen und natürlich wie beschrieben oben und unten Backpapier, es ist trotzdem eine ziemliche Sauerei. Da ich aber gleich ziemlich viele Tücher gemacht habe, hat es sich ausgezahlt:

Danach musste noch ein Folder mit Gebrauchsanleitung gebastelt werden, der auch ganz gut gelungen ist:

Die Tücher sind gut angekommen zu Weihnachten!